Nach Amsterdam zieht es uns für eine Fotoausstellung, im Süden Frankreichs wartet eine kleine Insel und für alle, die gerade nicht verreisen, haben wir ein Kochbuch gefunden, das Mexiko in die eigene Küche zaubert: Hier sind unsere News und Trends aus der Reisewelt.
Collaboration
Rush Hour
Zu spät sein ist ein Mindset. Für manche. Andere beginnen zu hyperventilieren. Egal, welchem Lager man sich zuordnet: Mit dem richtigen Gepäckstück geht das Reisen so oder so leichter, ob man nun fünf Stunden zu früh am Flughafen steht oder in letzter Sekunde in den Zug springt. Eastpak hat sich mit Skateboarding-Brand Dime zusammengetan, um praktische Gepäckstücke zu kreieren für alle, die im Eiltempo durch die Stadt, zum Flughafen, oder auch einfach zum nächsten Meeting flitzen wollen.
eastpak.com, dimemtl.com

Places
De Vuelta
Dieses Jahr steht Barcelona als UNESCO Weltkulturhauptstadt der Architektur im Fokus. Ein guter Moment also, um historischen Gebäuden etwas verdiente Aufmerksamkeit zu schenken. Das hundertjährige Grand Hotel Central ist nach umfassender Renovierung wieder back in business. Für Kultur-nerds mit Sonnensucht eine Traumdestination: Auf dem versteckten Dachgarten lockt die Terrasse mit Infinity-Pool für die nötige Dosis Vitamin D. Dann geht’s ab in die historische Bibliothek, gefüllt mit der persönlichen Sammlung von Francesc Cambó, Hotelgründer, Politiker, Kunstmäzen und Lebenskünstler. Ach, und sowohl das Meer als auch das Stadtzentrum sind in Gehdistanz.
grandhotelcentral.com

Book
Pasión mexicana
Social Media gaukelt uns vor, dass mal eben um die halbe Welt reisen alle paar Wochen kein Ding ist. Die Realität sieht für manche von uns etwas anders aus. Wer also den Mexiko-Trip noch etwas vor sich her schieben muss, hat zwei Optionen: Erstens: Die Taquería con Salsa in München besuchen. Dort bringt Luis Fernando Gonzalez Cortes, auf Social Media als @aufdiefaust bekannt, authentische mexikanische Küche auf den Tisch. Zweite Option: Sein neues Buch „Mexico mi Amor. Eine kulinarische Reise“. Darin vermittelt er fundiertes Wissen über typische Zutaten, Zubereitungsweisen und kulturelle Hintergründe der mexikanischen Küche. Und zeigt damit, dass diese mehr ist als nur Essen. Sie ist auch Ausdruck von Gemeinschaft, Lebensfreude und Tradition. Das Buch nimmt uns mit auf Märkte, in Straßenküchen und gibt Einblicke in Cortes’ persönliche Erinnerungen ans Aufwachsen in Mexiko.
Luis Fernando Gonzalez Cortes, „Mexico mi Amor. Eine kulinarische Reise“, Callwey, ca. 45.—, callwey.de


New Opening
Reif für die Insel
ReiseanfängerInnen suchen ein schönes Hotel, Profis hingegen geben sich erst zufrieden, wenn sie eine ganze Insel gefunden haben. Die Privatinsel Île de Bendor liegt gegenüber der Bucht von Bandol, 45 Kilometer östlich von Marseille und 15 Kilometer westlich von Toulon. Oder auch: sieben Bootsminuten vom Festland entfernt. Unternehmer Paul Ricard erwarb die Île de Bendor 1950 und machte sie mit Galerien, Ateliers und Hotels zum Sehnsuchtsort einer Generation. 75 Jahre später übernimmt Arnaud Zannier gemeinsam mit Ricards Urenkel Marc de Jouffroy die Insel. Das Ergebnis? 93 über die Insel verteilte Unterkünfte, acht Restaurants unter der Leitung von Spitzenkoch Lionel Levy und das größte Spa der Region – alles buch- und erlebbar ab Mai.
zannierhotels.com/bendor



Exhibition
Diagnose: Farbmangel Behandlung: Chromotherapie
Die Welt verliert Farbe. Das ist keine Verschwörungstheorie, versprochen. Eine Statistik zeigt, dass mittlerweile 80 Prozent der neuen Autos schwarz, grau oder weiß sind. In den Neunzigern waren da noch vermehrt Farbtupfer dabei. In Film und TV zeigt der Trend in Richtung Desaturierung. Und wer hat schon einmal einen farbigen Neubau gesehen? Eben. Als der legendäre Fotograf Martin Parr letztes Jahr verstorben ist, hat die Welt gleich noch mehr Farbe verloren. Denn seine Augen scheinen mehr Couleur gesehen zu haben, als die von uns Normalsterblichen. Zum Glück leben Fotografien für immer. Also reisen wir nach Amsterdam ins FOAM, wo mit der Ausstellung „Very Modern and Rather Ugly“ sein satirischer Humor und seine Liebe zur Farbe zu sehen sind.
„Martin Parr – Very Modern and Rather Ugly“, FOAM Amsterdam, ab 3. April 2026, foam.org







