Bei Zegna geht es im Herbst/Winter 2026 darum, Kontinuität als eine Art Widerstand zu zeigen. Die Kollektion wird in einem imaginären Familienkleiderschrank präsentiert, der aus echten Kleidungsstücken der Zegna-Verwandtschaft zusammengestellt wurde, und zeigt Herrenmode als etwas, das man sammelt und nicht einfach so verbraucht. Unter Alessandro Sartori wird die Schneiderei lockerer, ohne aber ihre Autorität aufzugeben: Mäntel werden länger, Schultern eckiger, Hosen werden höher und haben ein ausgewogenes Volumen. Klassische Codes sind nicht verworfen, sondern neu kalibriert, mit Zweireiherjacken, die so gestaltet sind, dass sie Funktion und Proportionen verändern.
Nicht die Silhouette, sondern der Stoff bestimmt die Erzählung. Trofeo-Wolle, Kaschmir, Flanell und Tweed werden eher als Mittel zur Langlebigkeit denn als Verzierung eingesetzt, während eine zurückhaltende, erdige Farbpalette saisonale Effekthascherei ablehnt. In einer Branche, die von ständiger Innovation abhängig ist, vertritt Zegna eine zurückhaltendere These: Relevanz liegt heute in Kleidung, die auf Langlebigkeit, Anpassungsfähigkeit und Wiederverwendbarkeit ausgelegt ist.
Unsere Lieblingslooks:





Die Herbst/Winter-Kollektion 2026 von Zegna destilliert ohne Spektakel destilliert italienische Luxus-Schneiderei zu ihrer reinsten Form: Stoff, Proportionen und Verwendung. Eine moderne Kollektion, deren Autorität aus Disziplin, Kontinuität und einer ungezwungenen Selbstsicherheit kommt, die sich nicht ankündigen muss.
Die ganze Zegna Herren Herbst/Winter 2026/27 Show findest du hier.
Menswear-Runway-Trends für Frühjahr/Sommer 2026 findest du auf faces.ch.
Teaser: ©Zegna
Runway Looks: ©Launchmetrics SpotlightSM






