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Škoda gibt Stoff: Material-Designerin Petra Debnárová im Interview

by FACES Magazin
03.06.2025
in LIVING
Škoda gibt Stoff: Material-Designerin Petra Debnárová im Interview

Petra Debnárová und ihr Team sorgen dafür, dass sich eine Fahrt im Škoda anfühlt wie ein Abend auf der Couch. Wir haben die Material-Designerin an der Milan Design Week zum Interview getroffen. Ein Gespräch über wechselnde KundInnenbedürfnisse und zeitlose Inspirationen.

Petra Debnárová

In Mailand sorgte ausnahmsweise nicht die Scala, sondern Škoda für Aufsehen. Während der Milan Design Week entdeckten Gäste im Pavillon des Fahrzeugherstellers das neue Modell Elroq RS. Der vollelektrische SUV verbindet hochwertige Technik mit zeitgenössischem Stil und ist das neueste Modell unter Škodas Designkonzept Modern Solid. Dieses legt auch großen Wert auf Komfort und Ästhetik innerhalb des Fahrzeugs. Hier kommen Petra Debnárová und ihr Team ins Spiel. Oder vielmehr ins Auto. Als Designerin der Color & Trim Division ist sie verantwortlich für die verwendeten Textilien und sieht sich dabei mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Wir haben mit Petra für ein Gespräch im Škoda Elroq RS Platz genommen.

FACES: Beschreibe uns die Philosophie hinter dem Designkonzept Modern Solid. 
Petra Debnárová: Es geht darum, funktional zu sein, authentisch zu sein und konsistent in den Formen zu sein. Es geht dabei auch um die Materialien. Wir wollen zeigen, dass wir recycelte Fasern verwenden. Das Material, das man zum Beispiel im Außenbereich sehen kann und vor allem das schöne technische Deck, das wir Frontmaske nennen, ist sehr substantiell. Wir haben versucht, die Oberflächen zu minimieren und auch im Inneren zu vereinfachen. Vom Material her geht es uns mehr um die Funktionalität. Wir wollen die Materialien haltbar machen. Aber sie sollen auch fortschrittlich aussehen und den KundInnen die Gewissheit geben, sich darauf verlassen zu können.

F: Was sind beim Modern-Solid-Design die größten Herausforderungen? 
PD: Es war eine große Herausforderung, als wir mit dieser neuen Designsprache begannen. Denn wir waren auf der Suche nach dieser Visualität, die diese moderne Erfahrung bringt, und ich glaube, die Suche ist noch nicht abgeschlossen. Wir sind immer noch dabei, diese Sprache zu entwickeln. Es geht darum, Funktionalität mit den Anforderungen der Industrie zu vereinen, also jene verschiedenen Tests, die wir mit unseren Materialien meistern müssen. Und ja, es geht natürlich auch darum, etwas Schönes zu schaffen.

F: Das klingt alles streng reglementiert. Bleibt dabei auch Platz für intuitives Arbeiten? 
PD: Absolut. Vor allem wenn es um Trends geht, zum Beispiel wenn wir mit der Entwicklung eines völlig neuen Modells beginnen. Dann gibt es viel Raum für Intuition, weil man spüren muss, wohin der nächste Trend geht. Denn das Auto wird erst in drei bis fünf Jahren, nachdem wir mit der Entwicklung begonnen haben, auf den Straßen zu sehen sein. Man braucht also ein Gespür dafür, wie sich KundInnen in Zukunft mit dem fertigen Produkt fühlen wollen und wie wir auf ihre Bedürfnisse eingehen können.

F: Was inspiriert dich persönlich als Designerin? 
PD: Mode, Architektur und Turnschuhe. Turnschuhe sind mein Favorit, weil ich sie immer in meine Moodboards einbaue. Sie sind ein kompaktes Produkt, das sehr funktional ist. Man muss sie jeden Tag tragen können. Sneakers sind heutzutage so verrückt und es ist inspirierend, wie man all diese verschiedene Materialen, Strukturen und Farben in einem so kleinen Produkt kombinieren kann. 

F: Umweltfreundlichkeit spielt bei eurer Materialauswahl eine große Rolle, richtig? 
PD: Auf jeden Fall. Wir versuchen seit einigen Jahren, nur noch in diese Richtung zu gehen. So bestehen zum Beispiel alle Textilien in unseren Modellen zu 100% aus recyceltem Polyester. Wir versuchen auch, mehr recycelte Materialien oder Fasern in verschiedenen anderen Materialien einzubauen. Doch das ist eine enorme Entwicklung, die viele Jahre dauert. 

F: Wie schafft ihr in euren Designs ein Gleichgewicht zwischen Ästhetik, Funktionalität und Nachhaltigkeit? 
PD: Eine schwierige Frage. Einige Materialien bestehen zum Beispiel zu einem hohen Prozentsatz aus recycelten Textilabfällen. Diese sind ausschließlich in Blautönen erhältlich und man erkennt sofort die Melange aus geshredderten Textilien. Manche Leute mögen das vielleicht nicht, weil es recycelt und nicht neuwertig aussieht. Für uns ist es aber von großem Wert und wir würden gerne mehr davon in unseren Autos haben. Doch bei manchen Menschen muss man dazu vielleicht noch etwas Überzeugungsarbeit leisten, weil sie lieber ein schönes Wildledermaterial hätten. 

F: Menschen haben Erwartungen, wie ein Auto aussehen sollte. Um Veränderungen zu implementieren, selbst ins Positive, braucht es offenbar Zeit. 
PD: Auf jeden Fall. Es ist eine große Herausforderung, KundInnen zu informieren. Aber auch von KundInnen informiert zu werden. Es ist ein Dialog, den wir nicht allein führen können. Wir als DesignerInnen zeigen einen Weg auf, wenn es zum Beispiel um große Themen wie Nachhaltigkeit geht. Aber wir müssen auch den KundInnen dabei zuhören, was sie brauchen. 

F: Was war bislang dein persönliches Karriere-Highlight bei Škoda? Gibt es bestimmte Texturen oder Materialien, auf die du besonders stolz bist?
PD: Beim Škoda Kodiaq ist es uns gelungen, wirklich schöne Ebenen zu schaffen. Wir haben es vollbracht, mehr Farben in den Innenraum zu bringen. Zum Beispiel haben wir in einer Ebene wirklich schöne grüne Nähte eingearbeitet. Auf der nächsten Ebene haben wir es geschafft, wollige Substanz zu verwenden, die wie ein zertifiziertes Wollmaterial ist. Aber insgesamt ist die Kollaboration innerhalb des Teams und die Arbeit an all diesen Autos, die nun in die reale Welt kommen, eine wirklich tolle Leistung.

Alles zum neuen Škoda Elroq RS findest du auf der Škoda Website. 

Noch ein Designer mit Duchblick: Zack Moscot auf faces.ch. 

Fotos: © Škoda 

Tags: Elroq RSPetra DebnárováŠkoda
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