Als Oppositioneller brach er Krusten im starren 80er-Jahre-Deutschland auf. Als er regieren durfte, lernte Joschka Fischer, was Verantwortung bedeutet – der Elder Statesman im Film, ein spannendes Stück Geschichte!
Ein Querschnitt durch sechs Jahrzehnte deutscher Nachkriegszeit. Und die Geschichte von ihm, dem einstigen Kämpfer der Grünen, dem Metzgersohn, dem Umweltminister in Turnschuhen, dem Aussenminister im Anzug: „Joschka und Herr Fischer“ (ab sofort im Kino) rollt die verlogenen 50er Jahre auf, den RAF-Terror, die Anti-Atomkraftbewegung, bis hin zu den Gründerjahren der Grünen und dem Fall der Mauer. In Zentrum steht Staatsmann Fischer. Seine Haltung im Kosovokrieg, im Irakkrieg, sein „No, Sir!“, kein Kuschen, ehrliche Überzeugung, ehrliche Kämpfe, dafür steht Fischer ein. Der 63-Jährige kommentiert ein Stück deutsche Zeitgeschichte, herzhaft ehrlich und emotional. Ein guter Film.





