Wir kennen den Hotspot Punta del Este aus MTV Fashion TV oder GALA und wissen, dass Gisele Bündchen und Shakira die heissen Sommer dort verbringen. In diesen Ferien machte ich es den beiden Starletts gleich und verbrachte dort zwei Wochen Ferien. Anstatt des Privatjets bestieg ich die Fähre von Buenos Aires nach Montevideo in Urugay. und war nach vier weiteren Stunden Busfahrt auch im Paradis des latino Jetsets angekommen. „Die besten Partys, die schönsten Menschen und die krassesten Villen!“, wurde mir gesagt. Eine Tatsache, die ich nun nach zwei Wochen Intensivbehandlung nur zu gut unterschreiben kann. Ausserdem haben die Frauen in Punta längere Beine und die Männer grössere Konten denn nirgendwo sonst in Südamerika. Und im Gegensatz zu St. Moritz sind die Sommerkleidchen in Punta um Längen kürzer und die Luxushäuser einiges günstiger als in Miami.
Ach ja, diese Proletendestinationen der Welt: St. Tropez, Marbella, Bahia, Ischia, Los Angeles, unsere Schweizer Alpendörfer im Winter und viele weitere. Alle haben sie eines gemeinsam; das konzentrierte Aufeinandertreffen respektive Eintreffen von Geld, Macht und Luxus einer internationalen Gemeinschaft, verbunden durch Freundschafts-, Familien-, und Geschäftsbeziehungen. Diese Verbindungen werden unteranderem durch dekadentes Stelldichein und teure Partys mit Unmengen exklusiver Genussmittel manifestiert.
So nicht anders in Punta del Este. Was diese Kollision der Schönen, Berühmten und Reichen zu einer wahren Massenkarambolage macht, sind die jährlichen drei Wochen vom 25. Dezember bis zum 15. Januar. Die Halbinsel zwischen dem atlantischen Ozean und der Mündung des Rio de la Plata wird in dieser Zeit zur Cash Cow Uruguays. Reiche Gentlemen aus Buenos Aires, noble Mädchen aus Sao Paulo, Investmentbankers aus New York und Unternehmerfamilien aus der ganzen Welt, feiern sich und ihre Erfolge auf einem Küstenstreifen von 30 Kilometern.
Auf der Suche nach den Gisele Bündchens, Shakiras, Messis und Co. hatte ich einige amüsante Begegnungen und Erlebnisse, die Punta eben zum dem machen, was es ist: A lot of fun und eine Prise Trash. Die folgenden Tage werde ich im Faces-Blog darüber berichten.







