Let’s face it, Angelina Jolie

Let’s face it, Angelina Jolie

18.08.2009, von: Damiana Mariani

Was das Gesicht von Angelina Jolie über ihren Charakter verrät, erklärt Ihnen Pietro Sassi, unser Gesichterleser.

Da haben wir sie: Angelina Jolie. Das Sexsymbol des 21. Jahrhunderts. Diese Lippen, diese Brüste – wen interessiert da noch schauspielerisches Talent! Marilyn Monroe haben sie auch nur auf die Backen geschaut. Kein Wunder also, geraten die meisten Kerle auf den Inhalt von „Lara Croft: Tomb Raider“ angesprochen ins Schleudern. Egal. Der Film war ein Flop. Nur Jolie machte er zum Star. Von da an schwänzelte die Kalifornierin öfter über rote Teppiche. Mit dem Blut Billy Bob Thorntons um den Hals baumelnd und „was mich nährt, zerstört mich“ auf den Bauch tätowiert, plauderte sie angeregt über ihr Sexleben. Acht Jahre später ist Angelina Jolie mehr oder weniger sesshaft geworden: Sie lebt zusammen mit Brad Pitt, kocht morgens für sechs Kinder Pfannkuchen und betet für den Weltfrieden. Pietro Sassi* hat in ihrem Gesicht nach dem Wandel der Zeit gesucht.

1) Beginnen wir gleich mit Angelina Jolies dominantestem Gesichtsmerkmal: der Mundpartie. Menschen mit derart dickem Oberlippenfleisch sind ausgesprochen gefühlsorientiert. Entscheidungen fällen sie praktisch immer aus dem Bauch heraus.

2) Wie die Oberlippe ist auch die Unterlippe der Kalifornierin gut gepolstert und zudem leicht überlappend. Will heissen, ihr Verlangen nach Lust und Sex ist gross. Wen wundert das. Billy Bob Thornton vögelte sie auf dem Weg zu den Academy Awards schon mal in der Limo.

3) Jolies Amorbogen hin-gegen ist kaum vorhanden, was von einem bescheidenen Einfühlungsvermögen zeugt – bei Schauspielerinnen eher unüblich.

 4) Verabschieden wir uns vom Mund und schauen der Dame in die Augen: Der Abstand von Auge zu Augenbraue ist bei ihr aussen am grössten. Madame nimmt es also sehr genau. Sie mag keine Perfektionistin sein, von Zeit zu Zeit hält sie es allerdings pingelig. Monsieur Pitt soll sich darüber auch schon beschwert haben, so von wegen: Jen war viel cooler.

5) Wenn auch auf diesem Bild nicht sichtbar, die Ohrläppchen der Oscarpreisträgerin sind angewachsen, ihr materielles Interesse ist folglich ausgewogen. Oder auf gut Deutsch: haarscharf kalkuliert.

 6) Schau einer her, die Sexnudel ist auch ein Schmuselämmchen. Indiz dafür sind die Grübchen. Die hat Brad Pitt auch, nebenbei.

 7) Schaut man sich Jolies Stirn aus dem Profil an, fällt auf, dass diese extrem senkrecht verläuft, woraus wir schliessen können, dass die 34-Jährige sehr sozial veranlagt und gemeinnützig interessiert ist. Sechs Kinder, davon drei adoptiert, ein Platz im Hohen Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen sowie unzählige Wohltätigkeitsaktionen bestätigen das eindrücklich.

 8) Zudem ist der Übergang von der Stirn zum Nasenrücken fliessend. Was darauf hinweist, dass die Gute eine gewisse Ungeduld an den Tag legt. Wenn sie was will, will sies gleich. Anders gesagt: Wenn sie einen will, will sie ihn gleich.

*Pietro Sassi ist Experte in der Kunst des Gesichterlesens. Mehr Infos unter: www.sassi.ch .

 

 

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