
Irgendetwas stimmt mit dem nicht, geben Sie uns Recht? Es ist dieses Lächeln. Ein Lächeln, das die Augen nie erreicht. Und dieser Blick, gestochen scharf, hypnotisierend, durchdringend, boshaft irgendwie.
Dabei pflegt der Mann dahinter vornehmliche Manieren, weiss sich auszudrücken, zugegeben, mal mehr schlecht als recht, aber es gibt immer wieder Leute, die Christoph Mörgeli mit seinen Argumenten überzeugt. Welche Sorte Leute, darauf brauchen wir nicht einzugehen. Es ist kein Geheimnis, dass die Hälfte des Erdballs von Idioten bevölkert ist. Und jeder Mensch hat seine Anhänger. Um die geht es heute allerdings nicht, nein, die Scheinwerfer leuchten für – und es dürfte ihn ungemein freuen – Nationalrat Mörgeli.
Gesichterleser Pietro Sassi enthüllt.

1. Das Gesicht lässt sich ab dem 21. Lebensjahr lesen, der Augenstand bereits ab Geburt. Bei Christoph Mörgeli ist er sehr hoch, was auf ein extrem schnelles Denktempo schliessen lässt. Menschen mit derart hohem Augenstand gelten als schlechte Zuhörer: Sie neigen dazu, den Gesprächspartner zu unterbrechen.
2. Ausserdem ist der SVPler ein befehlsfreudiger Mann, wie wir anhand der Querfalten über dem Nasenrücken erkennen können. Für einen Politiker ja nicht unwichtig.
3. Unterstrichen werden die Befehlsgebaren von einem, sagen wir mal, mehr als gesunden Dominanzanspruch, ablesbar an dem breiten Abstand zwischen Nasenspitze und Oberlippe. Zur Duckmaus ist der Blocher-Bruder jedenfalls nicht geboren.
4. Und wo wir schon bei der Oberlippe sind – der Amorbogen ist kaum vorhanden, Mörgeli gehört demzufolge nicht zur Sorte weisser Reiter, sein Einfühlungsvermögen hält sich in Grenzen, ist eigentlich kaum vorhanden. Wer ihn überzeugen will, muss vor allem Facts liefern.
5. Was wir hier seitlich sehen, nennt sich Unterlippenpolster. Häufig beobachtet bei Menschen, die zu Süchten neigen. Was für welche das auch sein mögen.
6. Wie wir anhand des eher kleinen Innenohrs erkennen, ist das Selbstbewusstsein des 50-Jährigen nicht besonders gross. Wirkt hingegen bei Menschen mit hohem Dominanzanspruch so. Halb so schlimm, Sarkozys ist winzig und er wurde trotzdem zum Präsidenten gewählt.
7. Zuletzt noch einen Blick auf die Stirn. Die dreistufigen Stirnquerfalten zeugen von einem äusserst starken mentalen Durchhaltevermögen. Was der Zürcher Nationalrat anpackt, führt er zu Ende – und zwar ohne Pausen.
Mehr Pietro Sassi, dem Experten der Gesichts-Physionomie: www.sassi.ch





