Let’s face it, Bill Gates

Bill Gates

Bill Gates hat etwas entwickelt, das heisst MS-DOS. Er war damals 19. Ein bebrillter, sommersprossiger Junge mit schiefem Lächeln, der an der Uni nicht aus dem Computerraum zu kriegen war, und schliesslich mit Windows das erfolgreichste Betriebssystem der Welt aufzog.

Der Coup hat ihm viel Geld gebracht. Bisweilen war er der reichste Mann. Heute sitzt Gates mit einem Vermögen von 53 Milliarden Dollar auf Platz zwei der Forbes Billionaires List. Eine hübsche Summe, die leicht den Blick vernebelt. Die Brieftasche war seinem Herzen aber nie am nächsten, weshalb der heute 54-Jährige auch nicht sinnlos Zaster verscherbelt. Im Gegenteil, ein Grossteil seines Vermögens fliesst nach wie vor in die Bill & Melinda Gates Foundation. Eine 29-Milliarden-Dollar-Stiftung, die sich Gesundheitsprojekten in Afrika und Asien verschrieben hat.

Edelmütiger Samariter oder tüchtiger Geschäftsmann? Gesichterleser Pietro Sassi hat genau hingeschaut.

Bill Gates

1. Was wir hier links deutlich sehen, ist eine extrem ausgeprägte Willensfalte. Wenn sich Bill Gates ein Ziel in den Kopf gesetzt hat, wird er folglich nicht eher ruhen, bis es erreicht ist. Koste es was es wolle.

2. Ausserdem ist der Übergang von der Stirn zum Nasenrücken fliessend. Ein Indiz dafür, dass das IT-Genie zur Ungeduld neigt. Wen wundert’s: Wer immer wartet, kommt schliesslich nirgends an.

3. Schauen wir uns den Abstand zwischen Auge und Augenbraue an, fällt auf, dass er innen und aussen am grössten ist. Heisst: Der Amerikaner ist ein Analytiker, der beim Denken systematisch vorgeht. Insbesondere über den äusseren Abstand könnte man Schlüsse ziehen, dass Gates ein pingeliger Perfektionist ist…

4. … Dieser Verdacht wird von den seitlichen Nasenkanten bekräftig, die hier deutlich sind, und die man überwiegend bei Optimierer-Typen beobachtet.

5. Der Nasenrücken wiederum ist schmal: Wer nach Belastbarkeit sucht, findet sie bei Gates nicht. Ein Manko, das der Unternehmer mit seiner Entscheidungsfähigkeit (siehe Willensfalte) aufzuwiegen weiss. Ähnliche Züge zeigen sich auch bei Barack Obama.

6. Delegieren, ja. Kommandieren, nein. Bill Gates ist kein Patriarch, sein Dominanzanspruch ist dafür eindeutig zu gering, wie sich an dem kleinen Abstand von Nase zur Oberlippe ablesen lässt.

7. Wer mit 14 seine erste Firma gründet, das erfolgreichste Betriebssystem der Welt schafft, Milliarden scheffelt und von der Queen zum Ritter geschlagen wird, der darf sich erfolgreich nennen, und geniesst bestenfalls die hohe Luft, so wie Gates das tut, und allgemein Menschen mit Unterlippenpolster.

8. Ein Spinner? Na, nicht ganz, aber verrückte Ideen hat der 54-Jährige auf jeden Fall, wie die Ecke hier am Aussenohr verrät. Ob er seinen Einfällen immer freien Lauf lässt, steht allerdings auf einem anderen Blatt geschrieben.

Let's face it, Bill Gates, 2.5 out of 5 based on 1 rating

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