Space Shuttle in der Garage, auf die Russen warten, bis wir die Sterne wieder von Nahem sehen? Gaultier, Van Noten, Westwood – die Designer sind sich einig, wir wollen nicht ohne die unendlichen Weiten…
Wäre Captain Future Designer geworden, hätte er ähnliche Mode versucht zu entwerfen. Es aber nie hinbekommen. Aber der schwule Weltraumritter hat es ja eh nicht versucht – und das ist auch gut so. Von den Designer-Profis wiederum sehen wir diesen Sommer äusserst feine Entwürfe “aus dem All”: Jean Paul Gaultier kreuzt Sternchen mit weichen Manga-Träumen, Christopher Kane liefert Kleider, die an Goa-Partys wie an vernehmen Galas gleichermassen funktionieren,Vivienne Westwood verpasst ihren Jungs ziemlich leckere Space-Basics und Dries Van Noten hat Taschen im Programm, bei deren Anblick man sich sofort die Augen reibt. Echt, Halluzination? Irgendwie beides! Ach, und dann wäre da ja auch noch Starfotograf Rankin, der Tausendsassa hat für die Swatch & Art Collection Uhren designt, die einem Glauben schenken, man stünde unter ständiger Beobachtung, scharfe, unscharfe Teile. Ein Blick auf die Zeit fährt einem da ein, als hätte man Pillen geschluckt. Ganz besonders heftige. Aber so etwas machen wir ja nicht.












