
Was Natalie Portman ins Gesicht geschrieben steht, verrät uns Pietro Sassi.
Natalie Portman heisst eigentlich Natalie Hershlag, wobei Hershlag kein Name ist, unter dem man berühmt werden möchte. Mit 11 von einem Agenten in einer New Yorker Pizzabude entdeckt, ist sie seit nunmehr 18 Jahren im Geschäft. Dick, darf man sagen. Eben hat sie den ersten Oscar für ihre Darbietung in Darren Aronofskys „Black Swan“ eingesackt. Lachend und weinend zugleich verteilte sie rigoros Danksagungen, mitunter an ihren Verlobten Benjamin Millepied, ein französischer Balletttänzer. Millepied, der den Psychothriller choreographiert und auch darin mitgewirkt hat, ist der, der im Film nicht mit ihr vögeln möchte. Portmans Kommentar dazu: „Er ist der beste Schauspieler. Denn es ist nicht wahr, er wollte unbedingt mit mir schlafen.“ Ehrliche Worte, man sieht’s am Babybauch. Die labile Ballerina, für die Portman ein Jahr akribisch trainierte – fünf Stunden Workout täglich, davon allein drei Ballett – sei die Rolle ihres Lebens gewesen, orakeln Kritiker, die den Pessimismus unterm Hut tragen. Wir halten nicht viel davon, glauben, ja, wissen, es werden noch viele grandiose Auftritte der zierlichen Israelin folgen. Und damit meinen wir nicht jene als Mutter.
Pietro Sassi hat Natalie Portmans Gesicht gelesen.

1. Schönheit ist nicht bloss Geschmackssache. Bei Blond und Brünett scheiden sich die Geister, nicht aber in Sachen Symmetrie. Ebenmässige Gesichter wie jenes von Natalie Portman empfinden wir generell als attraktiv. Nicht zu Unrecht also besetzt die 29-Jährige auf den Listen der Schönsten seit Jahren Logenplätze.
2. Nur wer Feuer und Flamme für die Schauspielerei ist, hungert und trainiert unter Schmerzen für eine Filmrolle. Bei der Harvard-Absolventin sieht man die Leidenschaft mitunter an den dichten Augenbrauen.
3. Wenn auch hier nicht deutlich zu erkennen, die Wahl-New-Yorkerin hat einen schön geschwungenen Amorbogen, ein Indiz für viel Einfühlungsvermögen.
4. Einfühlungsvermögen ist das eine, wie aber sieht es mit dem sozialen Verständnis im Allgemeinen aus? Sehr gut, bei einer senkrechten Stirn wie dieser.
5. Lippen, die man küssen will. Der Beauty-Brand Stila fand sie so schön, dass er einen Lipgloss nach Natalie Portman benannte. Viel interessanter: Was sagt uns der Mund. Verhältnismässig üppige Oberlippen sieht man bei Bauchmenschen, Fakten allein überzeugen eine Portman nicht, sie hört vor allem nach innen.
6. Auch nicht mickrig: die Unterlippe. Ist sie schön gepolstert, kann man mit einem ausgeprägten Genusspotenzial rechnen.
7. Im Rampenlicht steht nicht, wer die Scheinwerfer scheut. Ein solides Selbstbewusstsein ist da von Vorteil. Bei einem derart ausgeprägten Innenohr kann man denn auch von einem starken Ego ausgehen.
8. Das Innenohr ist aber nicht nur gross, es ist auch rund, was auf musische Begabung schliessen lässt, wo wir wieder beim Ballett wären.







