Courteney Cox – Gute Freundin

Courtney Cox

„Friends“ verhalf Courteney Cox zu Ruhm. Und einem Namen, den mehr kennen, als ihren echten. Wird aus Monica Geller je wieder Courteney Cox? Nun heisst sie Jules, mischt Cougar Town auf. Die Chancen sind gut.

Der Boss tanzt im Dunkeln, röhrt. Und stopft sich einen Grammy in die Pornojeans. Bruce „Born in the USA“ Springsteen ist angekommen, wo ihn das heile 80er-Jahre-Amerika haben will: in der Heldengalerie. 1985, mit „Dancing in the Dark“ entzückt er die Massen – sein putziger Groupie im Muscle-Shirt, für Sekunden darf sie mit auf die Bühne, entzückend. Name: Courteney Cox. Alter: 20. Abgebrochenes Studium, Model- und Werbeeinsätze in New York. Dass sie gerade als Erste in der US-Fernsehgeschichte für Tampax das Unwort „Periode“ ausgesprochen hat, erzeugt Aufmerksamkeit bei den Betonköpfen. Nicht beim Publikum. Da bekommt sie den Zuschlag für den Springsteen-Video-Dreh, inszeniert von Brian DePalma. Lohn: 350 Dollar. Und viel Selbstbewusstsein, unbezahlbar. Für die Masse bleibt sie eine Statistin. Zunächst. Als Springsteen in den 90ern seine musikalische Midlifecrisis durchwandert, ist Cox ein Star. Tanzmauseinlagen bewirken Wunder. Den grossen Karrierearschtritt besorgen zwar weder der Job darauf in der Serie „Family Ties“ noch der fleischgewordene Mattel-Puppen-Traum „Masters of the Universe“ (1987). Die Brünette aus dem Südstaatenkaff Alabama hat viel Glück. Als Cox – PR-wirksam zudem mit Micheal Keaton liiert – 1994 für die neue Sitcom „Friends“ anheuert, ahnt niemand, dass sich der gesamte Globus zehn Jahre lang über die WG-Lach-und-Sach-Geschichten in die Hose pieseln wird. Courteney Cox ist Monica Geller, mal fett („Iss die Pasteten weg, wir haben keinen Platz im Kühlschrank“), mal doof, stets liebenswürdig. An ihrer Seite: Jennifer Aniston alias Rachel Green, Cox’ beste Freundin auch im Privaten. Es folgt das Einmaleins des Durchschnitts. Courteney Cox wird Reporterin, auf der Leinwand, in „Scream“. Die Beziehung mit Keaton, vorbei. Mit dem Trash-Movie verpufft selbst ihre Schauspielqualität. Der Film fruchtet anders: Cox lernt am Set David Arquette kennen. Und lieben. Das Glück hält. Und auch, wenn es neue Trennungsbotschaften gibt, sie sagt, sie bleibe ihm trotzdem treu. Man wolle die Liebe bloss auf ihre Grenzen abchecken. Cox bleibt überhaupt stabil, im wahren Leben. Sie bastelt – wofür hat man Innenarchitektur studiert – Hauseinrichtungen, kreiert einen Lippenstift, den keiner braucht. Und setzt Tochter Coco auf die Welt. Für die Masse bleibt Courteney Monica. Manch einer denkt jetzt, lass endlich die Filmerei, Kohle, Familie, Fans für immer, da setzt man keinen drauf. Doch Miss Cox-Arquette scheisst auf Unkenrufe. Gerade versucht die 45-Jährige in „Cougar Town“ als Rotwein vernichtende Immobilienagentin an „Friends“-Zeiten anzuschliessen. Sie ist komisch. Sieht schöner aus mit dem Alter. Spielt auch mal wieder alle, alle an die Wand. Wetten, die Serie wird sich bei uns einen Fix-Platz holen ! Courteney heisst jetzt Jules. Wer denkt da schon an Monica.

Mit “Friends” im Glück – und dann?

Kurz sah es aus, als sei Jennifer Aniston seit „Friends“ für immer obenauf. Doch weder privat lief es für „Rachel“ gut (Beziehungsentsorgung durch Brad Pitt), noch in Sachen bedeutende Filme. Erinnern Sie sich an „Friends With Money“ oder „Marley & Me“? Matt LeBlanc, sexy Dummerchen Joey, durfte immerhin zweimal in „Charlie’s Angels“ ran. Bezeichnender für alles, was folgt: „Lost in Space“. David Schwimmer, Charmeur Ross, widmet sich ebenso Belanglosem: „The Big Nothing“, letzter Höhepunkt, die Stimme im Animationsfilm „Madagascar“. Matthew „Chandler“ Perrys und Lisa „Phoebe“ Krudows Filmografien ersparen wir Ihnen lieber ganz.

6 Responses to Courteney Cox – Gute Freundin

  1. RJ 24.11.2010 um 00:35 Uhr

    very interesting

  2. Me 24.11.2010 um 00:43 Uhr

    Das ist sehr informativ.

  3. khrystyna 24.11.2010 um 00:56 Uhr

    cool!!!!i like it!

  4. Michael 06.12.2010 um 05:16 Uhr

    DAS ist eine richtige MILF, gefällt!

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